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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: laut gedacht
Mir dampft das Hirn!
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Seid meinem elften
Lebensjahr rauchte ich. Dummheit aus meiner heutigen Sicht - cool aus
der damaligen Sichtweise eines Kindes. Jeder Raucher weiss, was er sich
mit den Zigaretten antut und doch kommen nur die wenigsten aus der Sucht
heraus. Auch ich habe mehrfach versucht aufzuhören, habe aber immer
wieder zum Glimmstengel gegriffen. Mein Zigarettenkonsum lag bei ca. 2
Schachteln am Tag. Seid Oktober 2011
rauche ich nicht mehr! Ich habe von einem Tag auf den anderen umgestellt
auf (grins) – wenn mir
damals jemand erzählt hätte, ich würde mal Bananamour, Tortuga, oder
Golden Age dampfen (wir blenden unsere Liquids selbst), ich hätte ihn
ausgelacht – aber so ist es und es ist verdampf lecker! ;o) Nur dampft mir
mittlerweile das Hirn, wenn ich erlebe, was für eine Hetzkampagne gegen
das Was
passiert jetzt aber, wenn die Menschen aufgeklärt werden, wenn sie
unbequem und laut werden, wenn sie erkennen, was mit ihnen versucht
wird? Sie wehren sich und das ist auch gut so! Die
Dampfer wehren sich! Dampfer haben den „Mut zur Wut“ und klären auf
( bei Facebook im Dampferhimmel,
oder in Dampferforen zB Dampfertreff) Meine
Gedanken gehen jetzt aber noch weiter und „Wer herzhaft lacht, hat
mich nicht richtig verstanden.“ (Che Guevara) Jetzt
stelle man sich einmal vor: Was
passiert, wenn es gelingt (Zukunftsmusik?) eine Alternative zu Kaffee
(Koffein), oder Tee (Teein) herzustellen? Ich stelle mir vor, wie jeder
Mensch zuhause seine eigene Kaffee- oder Teemischung blenden kann. Wird
dann auch gesagt „Diese Flüssigkeiten gehört verboten, denn da ist
Koffein/Teein drin? – Ich sag nur Steuerverluste! Werden
Kaffee/Teetrinker auch dazu gezwungen (wenn es denn dazu kommen sollte)
sich ihre Zutaten auf einem Schwarzmarkt zu organisieren? Wie
würden sich diese Menschen fühlen, wenn sie sich nicht trauen können
öffentlich zu sagen, das sie morgens Ihren Kaffee
trinken, sie von der Gesellschaft an den Rand gedrängt werden
(vielleicht in enge Glasfensterräume gesteckt und angegafft werden),
von der Regierung illegalisiert und krimminalisiert werden?
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ela 23.01.2012, 10.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Für mich war es Zeit für: „Time out” und auf dem Weg des Malens finde ich mich staunend selbst!
![]() |
„Ich habe es herumgetragen
wie einen Stein zu schwer für mich. Ich habe verweigert, es anzuschauen und den Preis dafür bezahlt..“ (Joe Cocker)
|
| Einen Preis habe
ich auch bezahlt! Ich zahlte mit Depressionen, chronischen
Rückenbeschwerden, Schmerzen, Angstzuständen und Einsamkeitsgefühlen
– alles hilflose Versuche, meiner persönlichen Weiterentwicklung aus
dem Weg zu gehen. Ich habe einfach immer weiter gemacht und mich immer
mehr ausgepowert, um nur ja nicht nach innen auf die Bilder meiner Seele
schauen zu müssen. |
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| Beim malen habe
ich einen Weg gefunden mich dem Unangenehmen zu stellen, statt zu
fliehen. Ich habe den Mut gefunden, Neues zu riskieren, statt die alten
eingefahrenen Muster zu wiederholen. Der Malprozess bringt versteinerte
Gefühle von mir wieder zum Fliessen und stellt die Verbindung zu meiner
Kraft erneut her. |
|
| Mein Weg zum
fertigen Bild, mit all seinen Gefühlen, Hindernissen, Lösungsversuchen
und Lösungswegen, weckt bei mir starke Körper-und Gefühlsreaktionen.
Deshalb male ich auch mit ganzem Körpereinsatz. Ich male oft mit Musik,
denn diese fördert aufkommende Emotionen und unterstützt ihren
Ausdruck. |
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| Ist das für mich „stimmige“ Bild fertig, empfinde ich oft ein lösendes, entspannendes und sehr heilsames Gefühl von innerer Ruhe, Frieden und gesteigertem Selbstbewusstsein. Und das tut verdammt gut! | |
ela 07.02.2011, 11.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Auseinandersetzung mit dem Tod ...
| ist immer schwierig, ob sie einen nun direkt, oder indirekt betrifft. Wenn eine schlimme Nachricht kommt, ist man wie vor den Kopf gestoßen, irgendwie taub am ganzen Körper. Mir ergeht es so und ich versuche dann das, was ich fühle sichtbar zu machen. Weil Worte fehlen muss bei mir die Tat herhalten und so bin ich grade dabei ein Bild zu gestalten. Was ich zur Zeit sehe, ist unter den Umständen nur all zu deutlich. Den Mut zu haben, dem nachzugehen, was sich zeigt, ist nicht einfach! Will Mensch doch an und für sich nur Schönes sehen. Ich nehme mich da nicht aus - aber, wenn man den Mut hat, sich dem Inneren zu stellen, lernt man das, was für einen selbst wichtig ist und das will ich tun! Ich begleite mich beim Malen selbst und will mich mit dem Tod auseinandersetzen!! |
ela 19.09.2010, 18.27 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Zuhause
Wer sich hier umschaut könnte meinen, wir wohnen auf einem Bauernhof.
Dem ist aber nur fast so, denn der alte Hof befindet sich zu unserer
Linken, wir wohnen im Altenteil und der Bauer selbst (unser Vermieter)
hat sich zu unserer rechten Seite eine ganz nette neue Hütte gebaut.
Hier oben auf dem Berg (mit einer Wahnsinnshöhe von ca. 90m) im nördlichsten Tirol (Hüttener Berge - Schleswig-Holstein) bringen unsere Nachbarn zwei Kühe und eine Herde Ziegen in den Stall, unser Bauer die Enten und Hühner in den Verschlag und wir bringen Hase, Fuchs und Reh zu Bett. Ansonsten leben hier noch sechs Katzen die dafür sorgen, das die Mäuse nicht zu frech werden und zwei Hunde, die aufpassen, das uns niemand klaut. Bis vor kurzem hatten wir auch noch zwei Schweine im Stall, aber die sind mittlerweile in der Truhe! Meistens ist es hier schön ruhig (wir mögen das), bis auf Sonntags! Da fahren dann viele Krachmacher vorbei, bewundern die Landschaft und schauen im vorbeiflitzen, wie schön wir hier wohnen. Und schön ist es hier! Wenn wir aus einem Wohnzimmerfenster schauen, sehen wir den Waldrand, Wiesen und Sikahirsche mit ihren Herden. Greifvögel die sich ihre Beute fangen und Füchse, die über die Wiese schleichen. Schauen wir aus dem anderen Fenster, können wir fast bis zur Nordsee schauen, so weit ist der Blick. Das Fernglas gehört hier zur Standartausstattung und Sonnenuntergänge können wir bei schönem Wetter täglich bewundern. Was gewöhnungsbedürftig ist, ist der starke Westwind. Ganz toll zum Wäschetrocknen, aber weniger schön, wenn es hier richtig rund geht - zb. im Herbst. Dann biegen sich bei uns die Fensterscheiben! Es kam aber auch schon vor, das wir im Garten saßen und merkten, das irgendetwas anders war - der Wind war weg! In unserem Garten stehen fünf alte knorrige Apfelbäume (120 Jahre), zwei Birnbäume und über den Zaun hängen die Äste eines Pflaumenbaumes. Obst satt! Es ist auch nicht ganz ungefährlich sich im Garten hin zu lümmeln, aber wie ich immer sage:" Nur bösen Menschen fällt ein Apfel auf den Kopf!" Uns hat noch keiner getroffen ;o) und das will schon was heißen, denn wir sind oft draußen. Auch wenn die Post erst am Nachmittag ankommt, Männe zum Brötchen jagen oder Fallen aufstellen (bei Lidl) das Auto braucht - hier fühlen wir uns wohl und hier sind wir zuhause. Und wer schon einmal Kälbchen mit der Nuckelflasche groß gezogen, Kühe und Schweine ausgemistet und gekrauelt hat, damit sie später lecker schmecken - wer mit einer Axt über der Schulter durch den Schnee gestapft ist, um seinen Tannenbaum selbst auszusuchen, zu schlagen und nach hause zu schleppen, der kann vielleicht das Gefühl verstehen welches wir haben, wenn wir sagen - wir leben hier mitten in und mit der Natur und es ist toll! ![]() Eine kleine Zeitreise zurück
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ela 12.09.2010, 17.38 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL











