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Wissenswertes über Stress |
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| Mein kleiner Beitrag zur Verdeutlichung, was
Stress ist und was jeder einzelne dagegen tun kann, vergleiche ich mit
einer "Lebenssuppe"- denn: Die Suppe, die Sie kochen, müssen Sie auch auslöffeln!
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| Stress
- die Würze des Lebens Jeder von uns kocht bekanntlich sein
eigenes Süppchen. Je nach Geschmack würzen wir mit vielen verschiedenen
Zutaten, was unsere Lebenssuppe auch so einzigartig macht und sie von
anderen unterscheidet. Eines haben aber alle Lebenssuppen gemeinsam: Auf die richtige Mischung kommt es an! Nehmen wir als Zutat nur Ruhe und Entspannung, wird unsere Suppe eintönig und schmeckt ziemlich fad. Fügen wir jedoch eine kleine Prise Stress hinzu, merken wir beim abschmecken sehr schnell, wie gut sie schmeckt. Wir fühlen uns nach dem Probieren wach, aktiv, dynamisch und voller Lebendigkeit. Diese kleine Zutat Stress verleiht uns einen richtigen "Kick". Die Lebenssuppe wird von uns als angenehm empfunden, steigert unsere Leistungsfähigkeit und Motivation. Expertenköche haben dieser Zutat den Namen "Eustress" gegeben.
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| Zu viel Stress ... in der Suppe macht krank! Unser Körper ist seit Anbeginn an kleine Mengen Stresswürze gewöhnt. Brauchten wir sie doch, wenn wilde Tiere auftauchten, die blitzschnell abgewehrt werden, oder wir die Flucht ergreifen mussten. In der heutigen Zeit besteht unser Stressgewürz aus anderen Inhaltsstoffen. Wer z.B. ständig unter Hochdruck arbeitet, mit ungerechten Vorgesetzten kämpft, auf Dauer keinen Sinn in seiner Arbeit sieht oder arbeitslos ist, jahrelang keine Erfüllung in seiner Beziehung findet oder eine Trennung vom Partner erlebt, chronisch krank ist oder Kranke zu betreuen hat, hat ein sehr starkes Gewürz zur Hand. Dieses überfordert die Fähigkeit des Körpers, in Belastungssituationen stets noch ein wenig mehr Energie zur Verfügung zu stellen und wer mag eine solche Suppe schon gerne essen? Wir geraten beim Auslöffeln aus dem Gleichgewicht und werden krank. Einmal verwürzt, beginnt meist ein Teufelskreis. Viele Menschen neigen dazu, in Belastungssituationen nach „kleinen Helfern“ zu greifen, die den Geschmack der Suppe abschwächen sollen. Der Zigarettenkonsum steigt, schnell wird mal zu einer Pille gegriffen, immer öfter wird nach scheinbarer Entspannung bei einem Glas Wein oder Bier gesucht, das Wissen um eine ausgewogene und gesunde Ernährung wird über Bord geworfen. All das verstärkt die Belastungen, die der sowieso schon auf Hochtouren laufende Körper zu ertragen hat, noch mehr. Manch einer findet das rechte Maß beim Würzen nicht, oder würzt ständig nach. Diese Menschen verändern nicht nur ihr Verhalten, wenn sie täglich ihre Suppe essen - sie verändern auch sich selbst. Nach und nach verwandeln sich der Charakter und die Stimmungslage. Gefühle der inneren Unruhe wollen nicht mehr verschwinden, aus einem momentanen Ärger wird ständige Gereiztheit, Unzufriedenheit und Angst machen sich breit, Selbstvorwürfe und grüblerische Gedanken prägen das Bewusstsein. Im krassesten Fall nennen die Psychologischen Köche dieses überwürzen ein »Burn-out-Syndrom« |
| Das kleine Kochbuch für leckere
Lebenssuppen Wenn Ihnen einmal der Würzstreuer ausgerutscht, oder in die Suppe gefallen ist, ärgern Sie sich nicht zu sehr, atmen Sie erst einmal tief durch. Schauen Sie in Ihren Gewürzschrank. Fangen Sie an Ordnung in Ihren Schrank zu bringen - sortieren Sie mal wieder alte Gewürze aus und Sie werden überrascht sein, was hinter den alten Stressstreuern und -Dosen zum Vorschein kommt. Da lagern fein säuberlich beschriftete Gefäße, Tiegel und Tuben und wie der Zufall es will, entdecken sie auch Ihr "kleines Kochbuch für leckere Lebenssuppen". Wenn Sie es aufschlagen finden Sie gleich auf der ersten Seite das Inhaltsverzeichnis. Sofortmaßnahmen zur Stressbewältigung Es gibt eine Reihe von bewährten Sofortmaßnahmen in akuten Stresssituationen, als da wären: Innerhalb kürzester Zeit lässt sich das vegetative Nervensystem beruhigen (z.B. hoher Puls, oder innere Unruhe..) Gezielte, schnelle Entspannung aller, oder ausgewählter Muskelgruppen - dadurch löst sich innere Anspannung. Die Aufmerksamkeit bewusst auf etwas Beruhigendes lenken - Gedankenkontrolle. Sich aufmuntern, instruieren - lachen Sie doch auch mal wieder über sich selbst. Aufstampfen, schreien, weinen - es ist ratsam sich dafür zurückzuziehen.
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| Tipps für
langfristige Entspannung: Der schlaue Suppenkoch legt regelmäßig Entspannungspausen ein, die unabhängig von speziellen Stress-Situationen sind. Das hilft psychosomatische Beschwerden zu lösen und führt allgemein zu einer größeren Gelassenheit. Für eine langfristige Entspannung eignen sich spezielle Entspannungsverfahren, aber auch einige Sportarten.
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| Was Sie noch tun können
... um Stress vorzubeugen: Haben Sie zu hohe Erwartungen an sich oder andere? Möchten Sie immer alles kontrollieren? Sind Sie ein Perfektionist? Die mangelnde Kontrolle über unsere Gedanken, schadet mehr, als das sie nutzt. Sie führt nur dazu, das wir uns das Leben selber schwer machen. Die kurze Bewegung zwischendurch wirkt oft Wunder und bringt Sie auf andere Gedanken. Wer sagt denn, das Sie immer alles schlucken (aushalten) müssen? Vieles lässt sich leichter ertragen, wenn man mit seinem Partner oder guten Freunden über seine Belastungen sprechen kann. Man findet Rat, Trost und Unterstützung. Denken Sie öfter mal an sich und sorgen Sie gut für sich. Sie wissen am besten, was ihnen gut tut, was Sie möchten, oder lieber nicht tun würden. Welche Ziele verfolgen Sie ganz persönlich? Was wollen Sie erreichen? Was ist Ihnen wichtig? Was sind z.B. Dinge, die Sie nicht mehr brauchen? Welche Aktivitäten bringen Ihnen nicht wirklich etwas, sondern sind eher eine Belastung? Worauf können Sie gut verzichten? Wie können Sie Ihren Alltag angenehmer und leichter gestalten? Wahre Zufriedenheit entsteht nur dann, wenn sämmtliche Lebensbereiche ausreichend Berücksichtigung finden. Wer auf eine ausgewogene "work-life-balance" achtet und alle wichtigen Bereiche (Familie, Beruf, Karriere, Gesundheit, Freunde, ...) im Blickfeld hat, kann sogar ab und zu einem Bereich den Vorzug geben und Stress bewusst in Kauf nehmen. Wichtig ist nur, das es sich dabei um die eigene bewusste Entscheidung handelt und nicht von anderen bestimmt wird. |
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